XJAZZ Festival Berlin, 06.05.2015 Eröffnungskonzert – Berlin X Tel Aviv Ensemble

Sebastian Studnitzky

Mittwochabend, Auftaktveranstaltung oder wie es im Programmheft steht „Warm Up“ zum XJAZZ 2015, dem Festival für Jazz, Elektronik, neo Klassik, kurz:  Festival für gute, improvisierte, Musik.

Auf der Bühne des ausverkauften (!) Berliner Watergate eine einmalige Besetzung – „Berlin X Tel Aviv Ensemble“ mit Musikern aus dem diesjährigen Partnerland Israel und aus dem Freundeskreis vom künstlerischen Leiter des Festivals, Sebastian Studnitzky. Mit dabei Rhani Krija, der für die perkussiven Klänge Gordon Matthew Thomas Sumner’s (besser bekannt als STING) sorgt(e).

In dieser Zusammensetzung hatte das Quartett bisher noch nie gespielt. Was dem Publikum dann aber geboten wurde, war ganz großes Kino.

Ruhige Passagen wechselten sich mit arabischen Klängen ab, ein Hauch Fusion (ohne Gitarre). Groove. Stillübergreifend. Vielseitig.

Omer Klein am Flügel „duellierte“ sich mit dem gegenüber sitzenden Rhani Krija,  der inmitten seiner Instrumente wirbelte. Nach dem Konzert konnte man sich davon überzeugen, dass er wirklich nur zwei Hände hat.

In der Mitte der Bühne Sebastian Studnitzky und Yuval Cohen die das Andere, hervorragende musikalische Pärchen abgaben. Joshua Ginsburg, aus New York stammender Wahlberliner, sorgte für das Fundament am Bass.

Man sah es den Musikern an, dass sie mit Spaß bei der Sache waren. Der „Vibe“ sprang sofort auf das Publikum über. Am Ende des Konzerts lang anhaltender, tosender Applaus.

Ein absolut grandioser Auftakt des XJAZZ.

Das „Berlin X Tel Aviv Ensemble“:

  • Yuval Cohen – Saxohpon
  • Omer Klein – Flügel
  • Joshua Ginsburg – Bass
  • Rhani Krija – Percussion
  • Sebastian Studnitzky Trompete
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One thought on “XJAZZ Festival Berlin, 06.05.2015 Eröffnungskonzert – Berlin X Tel Aviv Ensemble

  1. Mit großem Interesse und praller Neugier lese ich gerade die interessanten Kommentare zum Auftakt des XJazz Festivals im Watergate in Berlin ! Bedaure doch sehr, daß ich das nicht live miterleben kann. Aber dieser Blog entschädigt immer wieder mit seinen spannenden
    Berichten für das nicht „Dabeiseinkönnen“ ! Herrlich Danke ! Writer !!! :-)))

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