Traumzeit Festival 2016 – Teil 1

Traumzeit Festival 17. – 19.06.2016 im Landschaftspark-Nord, Duisburg

… das Festival mit einem festen Platz in meinem Kalender.

 

ZDF – Zahlen, Daten, Fakten

3 Tage, 4 Bühnen, 39 Konzerte (handgezählt), viele Besucher (nicht gezählt).

Ort: Duisburg, im ehemaligen Stahlwerk – nun Landschaftspark

 

Was ist neu?

Die Open Air Bühne am Cowperplatz (s. Titelbild).

Dafür ist die große Bühne in der Kraftzentrale weggefallen. Als ich vorab davon gelesen hatte, konnte ich es mir nicht richtig vorstellen. Jetzt, nach dem Festival: Passte, sehr gute Idee.

Der Gastro- / Foodbereich, in den Vorjahren eher zentral am Gasometer konzentriert, ist nun über das Festivalgelände verteilt.

 

 

Das Festivalgelände

Wie eingangs geschrieben, ein Festival im ehemaligen Stahlwerk. Bei Dunkelheit bekommt das gesamte Areal durch eine  farbenprächtige Lichtinstallation noch zusätzlichen Reiz. Einmalig.

Es stehen zwei überdache Spielstätten zur Verfügung, die beide ihren eigenen Charakter haben.

Über die Giesshalle kann bei Bedarf ein Plexiglasdach gefahren werden. Im Bühnenhintergrund alte Maschinen. Industrie + Kultur.

Die Gebläsehalle liegt komplett in einem alten Backsteingebäude und bietet auf einer Tribüne Sitzplätze für ca. 500 Personen.

Dazu zwei weitere, extra für das Festival errichtete Freiluftbühnen am Gasometer und die oben erwähnte neue, große Bühne am Cowperplatz.

Diese liegt mitten im Stahlwerk zwischen Schornstein, Hochofen und Bunkeranlage. An den Seiten und im hinteren Teil des Platzes gibt es einige Sitzmöglichkeiten mit guter Sicht auf das Geschehen.

Alle Bühnen waren  problemlos innerhalb von ein bis vier Minuten (handgestoppt) zu erreichen.

 

Das Wetter

leichter RegenWie in den letzten Jahren gehört zwischenzeitlicher Regen dazu. Ist halt einfach so…

Nieselte es am Eröffnungstag anfänglich, so regnete es am Samstag mal etwas mehr und mal weniger… tendenziell eher etwas mehr.

Aber Festivalfans lassen sich vom Wetter nicht abschrecken und am Sonntag zeigte sich dann auch den ganzen Tag lang die Sonne. Am (Abschlusstag) ideales Festivalwetter.

 

Festivalfood

Die Monokultur von Grillständen auf Festivals mit Bratwürstchen, wahlweise mit Senf oder Ketchup, Bauchfleisch und „Nacken“ ist vorbei.

Nichts gegen eine Bratwurst, aber mit einem frischen  Burger aus dem Foodtruck, Panini oder vegetarisch, veganen Gerichten lässt sich ein Festivaltag schon gut und vielseitig verbringen.

Wie im letzten Jahr wird es dazu in Kürze einen separaten Bericht der Festivalgourmets Kirsten und Thomas geben.

 

auf dem Weg zum Cowperplatz

Das Publikum

Total gemischt. Altersklassen von Ü Null und Kinderwagen bis Ü70 (geschätzt)

 

Die Besonderheiten

Die Open Air Bühne am Gasometer war, wie in den Vorjahren frei zugänglich und bot so zum Beispiel regionalen Bands oder Newcomern wie Die ganz normalen Bürger, The Atrium, The Boy Who Cried Wolf, Kochkraft durch KMA, Valdetta oder Get Scarlett Spielzeit.

Finde ich eine klasse Sache.

Zudem konnten so auch Besucher des Landschaftsparks kostenlos Festivalatmosphäre schnuppern.

 

Die Organsation

Pünktlicher Beginn der Konzerte und als 5 Sterne Deluxe am Sonntag ein paar Minuten länger spielten, wurde den Besuchern ausreichend Zeit gelassen um zur Cowperbühne zu gelangen und mit Patrice in voller Länge zu feiern. Top.

Ein freundlicher und entspannter Ordnungsdienst, muss m. E. auch einmal erwähnt werden. Ist natürlich alles persönliches Empfinden.

 

Weitere Fotos vom Traumzeit Festival auf www.facebook.com/sieben48   (auch ohne Registrierung bei Facebook erreichbar)

 

Teil 2 folgt in Kürze … und dann geht es auch um Musik …

 

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